Über mich

Tanz

Seit 2001 habe ich mein Leben der Darstellenden Kunst in verschiedenen Facetten gewidmet.
Lange Zeit war die Kunst des Feuerspielens und Stelzenlaufens meine große Leidenschaft. Über 15 Jahre trat ich mit der Companie „mosaique – Feuerkunst und Artistik“ europaweit bei unzähligen Veranstaltungen auf.
2007 kam der Tanz auch ohne Feuer oder andere Requisiten langsam in meinem Leben an. Zarte Berührungen mit der Contact Improvisation bildeten den Anfang. Mit den Jahren wuchs mein Bedürfnis, immer tiefer in die tänzerische Arbeit einzusteigen. So nahm ich 2009/2010 an einer New Dance Fortbildung im Dance Vision Institute teil. Darauf folgten zahlreiche Workshops zu Bewegung und Tanz (Contact Improvisation, Tango, Lindyhop), Stimme (Roy Hart), Clown, Akrobatik und und und...

Mit der Zeit richtete ich meinen Fokus immer mehr auf die Contact Improvisation. So besuchte ich Fortbildungen, Festivals und Workshops. Mit Lehrer*innen wie Nancy Stark Smith, Nita Little, Andrew Harwood, Elske Seidel und vielen anderen vertiefte ich mein Können.
Doch irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich spürte, dass ich den Horizont noch in andere Richtungen öffnen wollte. Dies brachte mich zum „Dance Intensive" an der Tanzfabrik Berlin. Hier beschäftigte ich mich ein Jahr lang intensiv vor allem mit Zeitgenössischem Tanz.
Und so erlangte endlich die Fähigkeiten, wirklich tief in die verschiedensten Ebenen und Konzepte von Contact Improvisation und Performance einzusteigen.
Die intensive Arbeit mit Nancy Stark Smith gab mir letztendlich die Grundlage und das Vertrauen, selbst zu unterrichten und Contact Improvisation in meine Tanz-Projekte zu integrieren.

Nun unterrichte ich, viel in Deutschland und Frankreich aber auch in Russland, USA, Schweden, Spanien und organisiere und unterstütze CI Veranstaltungen und Festivals wie z.B. Contact Time @ Steigemühle.

 

Was vorher geschah

Alles begann 1996 mit Partnerakrobatik und Jonglage, vor allem dem Spiel mit dem Diabolo, um einen Bewegungsausgleich zu meinem Ingenieursstudium zu schaffen. War dieses erst beendet, hielt mich nichts mehr am Schreibtisch und ich tauchte voll in die Welt der Bewegung ein.

Die Reise begann mit Straßentheater. Wichtige Werkzeuge gaben mir 2002 die Zirkuspädagogische Ausbildung bei „Jojo, Zentrum für Artistik und Theater“ in Lahr und 2003 die Mimeakademie in Mainz mit.
Mit der Gründung des Companie „mosaique – Feuerkunst und Artistik“ 2002 wurden Feuershows und Stelzenlaufen zu meinen Haupttätigkeiten auf einem Weg, der von Straßenauftritten und gelegentlichen Buchungen schon bald zu einem gefüllten Terminkalender führte. Ich hatte einen Beruf, der mich ernährte und mir große Freude bereitete. Ich spielte europaweit auf unterschiedlichsten Veranstaltungen, wie Straßentheaterfesten (z.B. in Linz, Aurillac, Augsburg, Ypern), Festivals (z.B. Fusion), Firmenfeiern, Stadtfesten, Hochzeiten und und und.
Die Shows entwickelten sich über die Jahre von zur Musik choreographierter Darstellung der Feuerkunst hin zu poetischen Geschichten, mit Feuer, mit Luftartistik und Stelzen.
Auch das Schauspiel begleitete mich 2004-2013 bei der Mitarbeit im OstEndTheater Berlin und später im Theatre Skurril bei "Der schwarze Pirat" und anderen Produktionen (Regie: Dietmar Blume).

2017, dem Jahr, in dem ich mich von der Feuerkunst und dem Stelzenlauf verabschiedete, flossen noch einmal Feuer und Schauspiel zusammen. In den Freilichtspielen Zermatt bei "Romeo und Julia am Gornergrat" (Regie: Livia Anne Richard). Und ich stelzte in der Komischen Oper Berlin bei „Der Jahrmarkt von Sorotschinzi“ (Regie: Barrie Kosky)  als Schwein auf extra langen Beinen über die Bühne.

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