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Tanz

Seit fast 20 Jahren habe ich mein Leben der Darstellenden Kunst in verschiedenen Facetten gewidmet. Lange Zeit war die Kunst des Feuerspielens meine große Leidenschaft. Dann, vor etwa 10 Jahren, trat der Tanz ohne Feuer oder andere Requisiten in mein Leben. Zarte Berührungen mit der Contact Improvisation bildeten den Anfang. Mit den Jahren wuchs mein Bedürfnis, immer tiefer in die tänzerische Arbeit einzusteigen. So nahm ich 2009/2010 an einer New Dance Fortbildung bei Anna Garms, Dance Vision Institute, teil. Darauf folgten zahlreiche Workshops zu Bewegung, Tanz (Contact Improvisation, Tango, Lindyhop), Stimme (Roy Hart), Clown, Akrobatik und und und...

Immer stärker wurde der Drang, tief in die Contact Improvisation einzutauchen. So besuchte ich Fortbildungen, Festivals und Workshops. Mit Lehrer*innen wie Nancy Stark Smith, Nita Little, Andrew Harwood, Elske Seidel und vielen anderen vertiefte ich mein Können.

Doch irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich spürte, dass ich meinen Horizont noch in andere Richtungen erweitern wollte. Dies brachte mich zum „Dance Intensive" an der Tanzfabrik Berlin. Hier beschäftigte ich mich ein Jahr lang intensiv mit Zeitgenössischem Tanz in verschiedensten Richtungen.

Hier erlangte ich endlich die Fähigkeiten, wirklich tief in die verschiedensten Ebenen und Konzepte von Contact Improvisation einzusteigen. Intensive Arbeit mit Nancy Stark Smith gab mir letztenlich die Grundlage, selbst zu unterrichten und Contact Improvisation in meine Tanz-Projekte zu integrieren.

Nun unterrichte ich, organisiere Festivals und arbeite intensiv mit Nancy Stark Smith zusammen.

 

Was vorher geschah

Alles begann mit Partnerakrobatik und Jonglage, vor allem dem Spiel mit dem Diabolo, um einen Bewegungsausgleich zu meinem Ingenieursstudium zu schaffen. War dies erst beendet, hielt mich nichts mehr am Schreibtisch und ich tauchte voll in die Welt der Bewegung ein.

Die Reise begann mit Straßentheater. Wichtige Werkzeuge gaben mir 2002 die Zirkuspädagogische Ausbildung bei „Jojo, Zentrum für Artistik und Theater“ in Lahr und 2003 die Mimeakademie in Mainz mit.

Mit der Gründung des Companie mosaique – Feuerkunst und Artistik wurden Feuershows und Stelzenlaufen zu meinen Hauptleidenschaften auf einem Weg, der von anfänglich gelegentlichen Buchungen schon bald zu einem gefüllten Terminkalender führte. Ich hatte einen Beruf, der mich ernährte und mir große Freude bereitete. Ich spielte auf unterschiedlichsten Veranstaltungen, wie Theaterfesten, Festivals, Firmenfeiern, Stadfesten, Hochzeiten und durfte dabei sehr unterschiedliche Menschen kennen lernen.

Die Shows entwickelten sich über die Jahre von zur Musik choreographierter Darstellung der Feuerkunst zu poetischen Geschichten, mit Feuer, mit Luftartistik und Stelzen.

Auch das Schauspiel begleitete mich. 2004-2013 bei der Mitarbeit im OstEndTheater Berlin und später im Theatre Skurril bei "Der schwarze Pirat" und drei anderen Produktionen (Regie: Dietmar Blume).

2017 flossen Feuerkunst und Schauspiel zusammen in den Freilichtspielen Zermatt bei "Romeo und Julia am Gornergrat" (Regie: Livia Anne Richard).